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Zeckensommer: Die Plage ist da ...

Zeckensommer: Die Plage ist da ...

Was Zecken angeht, ist dieses Jahr besonders Vorsicht geboten. Auch wenn die Plagegeister nie ungefährlich sind, kommen sie jetzt auch noch in Massen: Doppelt so viele Blutsauger haben 2018 im Vergleich zum Vorjahr ihren Weg in unsere heimischen Wiesen und Wälder gefunden. Und damit ist nicht zu spaßen …

Während eines schönen Waldspazierganges oder beim Picknicken im Park: Nicht nur Wespen sind dieses Jahr besonders aufdringlich, auch Zecken werden draußen im Grünen so richtig zur Plage. Dabei sind sie auch noch um einiges gefährlicher, denn die winzigen Spinnentiere können Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen. Wenn Sie sich diese Tipps von Haushaltstipps.net zu Herzen nehmen, müssen Sie aber nicht auf Zeit in der Natur verzichten!

Die richtige Vorbereitung

Schon bevor es auf die nächste Wanderung geht, ist vor allem in Risikogebieten eine Schutzimpfung gegen FSME zu empfehlen. Sobald das Virus erst ausgebrochen ist, können lediglich Symptome behandelt werden. Auch wenn es gegen Borreliose keine Impfung gibt, können Sie sich in diesem Fall vorbereiten: Lange, geschlossene Kleidung und ein offenes Auge können vor schlimmen Folgen schützen.

Verhalten vor Ort

Mit den richtigen Vorbereitungen kann es nun fast ohne Bedenken nach draußen gehen. Aber auch hier lauern einige Gefahren. So sollten Sie stets auf Waldwegen bleiben und sich gründlich mit Zeckenspray einsprühen – vor allem Schuhe und Socken, da die Zecken bevorzugt auf diesem Weg auf den Körper gelangen.

Mythen entlarven

Das Zeckenspray auf Ihren Schuhen hilft allerdings nur, weil ein hartnäckiger Zecken-Mythos nicht wahr ist: Die Milben lassen sich nicht von Bäumen auf Menschen fallen, sondern sitzen auf Sträuchern, Gebüschen sowie Gräsern. Wenn Sie nach dem Spaziergang dennoch eine Zecke entdecken, heißt es schnell und richtig handeln. Der Zeckenstachel sollte so gerade wie nur möglich herausgezogen werden, auf keinen Fall sollten Sie Hausmittel auf die Zecke geben.

Was tun im Ernstfall?

Der Ernstfall ist nicht wahrscheinlich, aber möglich. Selbst in risikoreicheren Gebieten beträgt die Infektionsgefahr nur 1:50 bis 1:150. Dennoch wichtig: Wenn Sie nach einem Stich Schmerzen verspüren oder sich unwohl fühlen, ist ein Gang zum Arzt unabdingbar. Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Nur FSME ist nicht heilbar. Heißt: Impfung nicht vergessen!

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Autor: Julia Weinzierler