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So stoppt man Mücken ohne Chemiekeule

Natürliche Mückenabwehr

So stoppt man Mücken ohne Chemiekeule

Mücken können einem den Sommer ganz schön vermiesen. Schon das Summen der kleinen Biester macht viele nervös. Wenn dann noch der Stich folgt und das Jucken beginnt, ist die gute Laune oft dahin. Dabei braucht es nicht einmal die Chemiekeule, um Mücken loszuwerden. News-Insider.de kennt die sinnvollsten Tricks, um Mücken mit natürlichen Mitteln loszuwerden.

Oft hilft es schon mechanisch gegen Mücken anzugehen. Mit der richtigen Kleidung ist man gut geschützt. Es sollten möglichst alle Körperteile bedeckt sein. Helle Kleidung, Hosen in die Sockenbeine und Kopfbedeckungen bringen einiges an Vorteil. Übrigens: Durch enganliegende Kleidung stechen Mücken problemlos hindurch. Besser sind locker sitzende Stoffe.

Im Haus helfen Insektengitter, die an Schlafzimmer- oder bei Bedarf allen Fenstern und Türen ruckzuck angebracht werden können. Noch einfacher: Ein Moskitonetz übers Bett hängen und den unteren Rand unter die Matratze stecken.

Die feine Nase der Mücken

Mücken fliegen nach Geruch. Um den Biestern also erstmal gar keine Angriffsfläche zu bieten, hilft kurzfristig Duschen oder auch schnell mal die Socken wechseln. Außerdem sollte man unbedingt auf künstliche Düfte verzichten. Mücken fliegen besonders süße Noten von Parfums und Deos an.

Was Mücken überhaupt nicht mögen ist der Duft von Citronella-Öl. Es wird aus Zitronengras gewonnen und ist in vielen pflanzlichen Repellents enthalten. Es gibt Sprays, Cremes, aber auch Kerzen, die ihren Duft verbreiten.

Ätherische Öle

Weniger lang anhaltend gegen Mücken ist die Wirkungsdauer anderer ätherischer Öle. Wirksam sind Eukalyptus, Katzenminze, Duftpelargonie, Bergamotte, Walnuss, Gewürzlorbeer, Teebaum, Tomate, Anis, Lavendel, Salbei, Zimt, Kampfer, Sandelholz und Zitronenmelisse. Die Öle gibt es ebenfalls in Cremes und Sprays, lassen sich aber auch pur z.B. auf Kleidung verwenden. Die Verträglichkeit sollte vorher auf dem Stoff getestet werden. Noch wirkungsvoller ist es, das Öl in einem Stövchen oder einer Duftlampe verdampfen zu lassen. Dabei sollte man unbedingt hochwertiges Öl und dieses sparsam verwenden und die Lampe vor dem Schlafengehen löschen. Ätherische Öle können verdünnt in einem Trägeröl auch pur auf die Haut aufgetragen werden.

Da die Öle aus Pflanzen gewonnen werden, macht es natürlich auch Sinn, selbige auf der Fensterbank oder in Türnähe zu ziehen, um Mücken fernzuhalten. Tomaten, Basilikum, Schnittlauch, Katzenminze, Knoblauch, Lavendel, Duftgeranien, Zitronengras, Zitronenmelisse sowie Ringelblume lassen sich einfach pflanzen – und die kleinen Biester mögen sie gar nicht.

Räuchern

Eine weitere Möglichkeit Mücken loszuwerden ist das Räuchern. Dazu werden zum Beispiel getrocknete Salbeiblätter verrieben und in einer feuerfesten Schale angezündet. Beim Glimmen entsteht ein Geruch, den Mücken nicht mögen. Ebenso gut funktionieren übrigens Räucherstäbchen. Wie bei ätherischen Ölen sollten Sie auch hier auf die Qualität achten.

Anti-Mücken-Garten

Wer einen Garten hat, kann auch hier einiges gegen Mücken unternehmen: Natürliche Feinde, wie zum Beispiel Goldfische oder Frösche, rücken den Mücken zu Leibe. Noch besser ist es, keine stehenden, offenen Gewässer im eigenen Garten haben. Sollten Sie einen Teich haben, versehen Sie ihn am besten mit einem Brunnen, damit die Wasseroberfläche in Bewegung bleibt. Regentonnen sollten Sie abdecken. Auch müssen Regentonnen, Untersetzer von Blumentöpfen sowie Vogeltränken regelmäßig geleert werden. Sonst dienen sie Mücken als Brutstätte. In der Regentonne hilft auch ein Löffel Speiseöl gemischt mit Zimtöl. Dadurch können sich Mückenlarven nicht auf dem Wasser halten. Und Zimt mögen sie sowieso nicht.

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Autor: Melanie Gumbert