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Die Top Ten der beliebtesten Passwörter der Deutschen

World Password Day:

Die Top Ten der beliebtesten Passwörter der Deutschen

Am 4. Mai ist World Password Day. Die Digitalisierung unserer Welt schreitet rasant voran. Datenschutz und Hacker-Angriffe tauchen immer häufiger in den Schlagzeilen auf. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Daten sicher verschlüsseln. Aber wie Studien belegen, nehmen es die Deutschen mit der Sicherheit beim Passwort gar nicht so genau.

"123456" – der Deutschen liebstes Passwort

Am häufigsten benutzten die Deutschen 2017 tatsächlich "123456" als Passwort. Den zweiten Platz belegt die etwas längere Zahlenreihe "123456789" - auch nicht wesentlich besser. Diese Kennwörter sind nicht nur unkreativ, sondern vor allem nicht sicher. Höchste Zeit also, Ihr Passwort zu ändern, sollten Sie es auf dieser Liste finden!

Die Top Ten der beliebtesten Passwörter der Deutschen

1. 123456
2. 123456789
3. 1234
4. 12345
5. 12345678
6. hallo
7. passwort
8. 1234567
9. 111111
10. hallo123

Doch nicht nur die Deutschen sind bei ihrer Passwortwahl so unkreativ. Das weltweit meist genutzte Passwort ist "123456", gefolgt von "password" und auch "iloveyou" ist in den internationalen Top Ten vertreten. Sollten Sie also eines dieser Passwörter benutzen, raten wir Ihnen, dieses dringend zu ändern.

So wird Ihr Passwort sicher

Wählen Sie eine lange Verschlüsselung, am besten in Kombination mit Zahlen und Sonderzeichen. Vermeiden Sie die Nutzung desselben Kennworts für mehrere Accounts. Für zusätzliche Sicherheit sorgen gut gewählte Sicherheitsabfragen, die Sie am besten subjektiv beantworten können. Also nicht die Frage nach Ihrem Geburtsort. Noch besser: Benutzen Sie einen Passwort-Manager, der für jedes Online-Konto einen eigenen Zugriffscode generiert. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann seine Accounts mit einer Mehrfach-Autorisierung versehen. Größere Websiten bieten an, dass Sie sich zum einen über ein Passwort und im zweiten Schritt beispielsweise über Ihr Smartphone verifizieren können. Der Zugang zum Handy oder zu Apps kann zusätzlich mit einem Fingerabdruck gesichert werden.

Neue Entwicklungen in der Nutzeridentifikation

Inzwischen sind Fingerabdrücke und biometrische Daten, wie der Augen-Scan, zur Autorisierung auf dem Vormarsch. Forscher arbeiten derzeit sogar an einer Methode zur Nutzer-Identifikation durch Gehirnwellen. Das setzt den schlechten Passwörtern vielleicht bald ein Ende.

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Autor: Simone Vinnbruch